Berlin – det is Musike

Willkommen in der deutschen Hauptstadt

Berlin ist für unsere Kollegin Sandra mehr, als Heimat und mit den vielen Kontrasten immer eine Reise wert

Eine Stadt für Jedermann und -frau

In Berlin, meiner Heimat, ist der Berliner nicht einfach nur Berliner. Hier liebt man seinen Kiez – das kleine Universum rund um den eigenen Wohnort – von hier aus geht es dann zur Arbeit, zum Bummeln, zum Shoppen oder Flanieren „in die Stadt“.

Berlin war und ist immer eine Reise wert. Mit nur einem einzigen Besuch kommt man jedoch nicht sehr weit, bietet die Stadt mit ihrer wechselvollen Geschichte und abwechslungsreichen Kultur viel mehr als nur überfüllte Großstadthektik. Orte, die sich für Touristen nicht eignen, gibt es in Berlin nicht. Mit dem richtigen Timing können Besucher auch an den beliebtesten Plätzen und Attraktionen ihre Freude haben.

Eigener Flair

Charmante Ecken mit kleinen Cafés, Restaurants und Kneipen laden zum Verweilen ein, Parks, Waldgebiete und viel Wasser inmitten der Stadt vermitteln überraschendes Erholungsflair, unterschiedlichste Wohnviertel und lange Shoppingmeilen bieten allerlei Abwechslung. Dabei lassen gute Verkehrsanbindungen nie das Gefühl entstehen, man wäre weit vom Geschehen entfernt und Augen und Ohren kommen zu keiner Tageszeit zu kurz. Immer gibt es etwas zu entdecken und zu hören. So auch in den zahlreichen großen und kleinen Konzertsälen, auf den Theaterbühnen und in den Musical-Tempeln der Stadt.

Etwas für Ticketsammler

Als bekennende Ticketsammlerin stapeln sich bereits Eintrittskarten von unzähligen Events in der Waldbühne, dem Theater am Potsdamer Platz, der Philharmonie, dem Friedrichstadtpalast, dem Konzerthaus, dem Theater des Westens, der wiedereröffneten Staatsoper und vielem mehr in meinem kleinen Schatzkästchen. Und so manchen Backstage-Bereich kenne ich selbst und habe mit Lampenfieber die Bühnen der Berliner Philharmonie und des Konzerthauses betreten.

Ein Kurztrip durch verschiedenste Kulturen

Wichtige Termine und Urlaube planen wir als Familie rund um den Berliner Veranstaltungsplan, um die für uns großen Events live miterleben zu können. So fiebern wir schon erwartungsvoll der neuen Bühnenshow des Friedrichstadtpalastes entgegen. Hier ein Bühnenspektakel mit extravaganten Kostümen, Musik und Artistik zu erleben ist wie eine Kurzreise nach Hollywood, Las Vegas und Monaco zugleich. Ein Erlebnis, das lange nachklingt und so schnell nicht zu toppen ist.

Berlin kann aber viel mehr. Fahren wir mit unseren Besuchern „in die Stadt“, sind wir oft selbst überrascht, wie sich das Gesicht der Stadt immer wieder verändert, wie sich Baulücken schließen und die Stadt weiter zusammenwächst. Berlin ist zu jeder Zeit eine Reise wert!

Sind Sie mit dabei, wenn es in Berlin „Jibbt wat zu kiek‘n“ und „Bühne frei“ heißt?

Ihre Sandra Neumann

Für die facettenreiche deutsche Hauptstadt haben wir natürlich auch verschiedene Reisen für jeden Geschmack für Sie zusammen gestellt. Schauen Sie hier: 

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Grüezi in Basel

Willkommen in Basel - entspannte Großstadt am Rhein

Warum Basel für unsere Produktmanagerin Tina ein unterschätztes Reiseziel ist und was man unbedingt gesehen habe muss
  

Basel überrascht – und zwar in jeglicher Hinsicht

Wenn ich an Großstädte denke, denke ich zunächst an Stress, Hektik und Lautstärkenicht aber in Basel. Basel gehört für mich zu einer der entspanntesten Großstädte, die ich je besucht habe. Natürlich liegt das einerseits an den Baslern selbst, die ich als überaus gastfreundlich, relaxed und immer gut gelaunt kennengelernt habe. Andererseits hatte ich in Basel nie das Gefühl in einer Großstadt zu sein, eher in einer überschaubaren Kleinstadt mit den schönsten Bauwerken. Auch wenn in Basel immer etwas los ist, so kommt es einem nie so vor, als sei die Stadt überlaufen.

Den Rhein im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt der Stadt steht ganz klar der Rhein, der auch für die Basler eine besondere Bedeutung hat. Er wird nicht nur als Bühne für Events genutzt, sondern, und das hat mich richtig fasziniert, als „Verkehrsmittel“ für die Basler. Im Sommer wird der Rhein für den Weg zur Arbeit genutzt. Wenn Sie jetzt an Fähren, Schiffe o.ä denken – weit gefehlt. Die Kleidung und alle wichtigen Dinge kommen in den wasserdichten Wickelfisch, und dann lassen sich die Basler bis zu 3km flussabwärts treiben, bis sie angekommen sind und „aussteigen“. Im Sommer ein buntes Spektakel – selbst ausprobieren kann das natürlich jeder.

Basel ist so abwechslungsreich und hat noch so viel mehr für Kunst- und Kulturliebhaber, Genießer und Städtereisende zu bieten.

Für Naschkatzen

Ich als Naschkatze bin nur selten an den leckeren Schokoladenläden in der Innenstadt vorbeigekommen. Wie auch, wenn die süße Verführung in den Schaufenstern in den schönsten Variationen ausliegen? Und einmal den Laden betreten, kommt man so schnell auch nicht mehr heraus – das verspreche ich Ihnen. Ist der leckere Schokoladenduft einmal in die Nase gestiegen, probiert und kauft man was das Zeug hält.

Ein Tipp von mir: Kaufen Sie erst kurz vor der Rückreise ein, ansonsten laufen Sie Gefahr, dass es die Schokolade als Mitbringsel nicht bis nach Hause zu den Liebsten schafft 😉

Basel Tattoo – Edinburgh Tattoo in Klein?

Zugegebenermaßen gibt es noch ein weiteres Highlight jedes Jahr in Basel und dafür liebe ich es, nach Basel zurückzukehren – das Basel Tattoo. Als bekennender Schottland-Fan habe ich natürlich schon die große Schwester des Basel Tattoo, das Military Tattoo in Edinburgh, miterlebt und kann ohne Zweifel sagen: Ein Besuch des Basel Tattoos ist genauso beeindruckendGänsehautmomente garantiert. Fabelhafte Musik, grandiose Choreografien und spektakuläre Einlagen vor der Kulisse der Basler Kaserne sind das perfekte Rezept für einen unvergesslichen Abend.

Neben Dudelsackspielern und Highland-Tänzern, die schottisches Flair nach Basel bringen, waren meine persönlichen Highlights die Red Hot Chili Pipers, die rockige Lieder auf dem Dudelsack zum Besten geben und die Top Secret Drum Corps aus Basel, die nur schwer zu toppen sind. Auch wenn es nicht immer gelingt, so versuchen sie alljährlich in ihrer Heimatstadt zum Basel Tattoo aufzutreten, um mit ihrer Trommelkunst und einer faszinierenden Choreografie die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Allein der Gedanke an diesen Auftritt löst bei mir Gänsehaut aus. Dieses Event müssen Sie erlebt haben!

Eines steht für mich fest. Basel ist immer und zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Egal, wie oft Sie vielleicht schon dort waren, gibt es immer wieder etwas neues zu entdecken – oder probieren.

Ihre Tina-Maria Salzmann

Gerne können Sie uns in 2023 auf einer Reise nach Basel und zum Basel Tattoo begleiten – unvergessliche Momente garantiert:

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Norwegen im Sommer – da muss man dabei sein!

Warum sich ein Abstecher in die nordischen Länder auch im Sommer lohnt

Reisen gehört zu unserer Berufung als Touristiker – spontan „JA“ zu Norwegen & Schweden im Sommer sagen auch?
  

Norwegen & Schweden im Sommer?

Plötzlich stand Thomas in der Tür und fragte: „Erik, hast du Lust nächste Woche nach Norwegen zu fliegen, dich mit anderen Reiseveranstaltern auszutauschen und einige unserer wichtigsten Zielgebiete des Winters im Sommer kennenzulernen?“

Er hatte den Satz kaum beendet, da stand meine Antwort bereits fest. Wie hätte es auch anders sein können? „JA, natürlich!“ Na dann – 5 Tage hatte ich Zeit, um mich seelisch und moralisch vorzubereiten und schon fand ich mich Anfang Juni 2022 im Flieger in den hohen Norden wieder.

Touristiker unter sich

Kiruna in Nordschweden, lautete mein erstes Ziel. Hier traf ich auf meine kleine Reisegruppe. 10 Menschen unterschiedlichster Nationalitäten reisten ab sofort zusammen durch den Norden Schwedens und Norwegens. Nachdem der erste Rost abgeschüttelt war, der entsteht, wenn man aufgrund pandemiebedingter Reiseverbote über Monate kein Englisch mehr gesprochen hatte, plauderten alle munter über die große schöne Welt des Reisens.

Die Natur erwacht

Nachdem wir uns die beeindruckende Stadt Kiruna, mit derer langen Bergbaugeschichte, angeschaut hatten, ging es ins Eishotel nach Jukkasjärvi. Außen +15°C – Innen -4°C. Wenn man schon „hier oben“ ist, dann muss wohl auch etwas Winter sein, dachte ich, während ich die Eisskulpturen ansah. Weiter ging es über den imposanten Abisko-Nationalpark durch die teils vereisten Fjorde Richtung Norwegen. Hier begrüßte uns der Sommer bei fast 20°C. Die Fjorde strahlten, die Natur erwachte aus dem langen Winterschlaf und die Menschen waren offensichtlich glücklich über die milden Temperaturen.

Gen Norden fuhren wir durch zahlreiche atemberaubende Fjorde. Es war für mich das erste Mal, diese verrückten Naturphänomene zu bestaunen. Und selbst, als wir einmal im strömenden Regen aus dem Bus ausstiegen, konnte ich mich nicht satt sehen. Beeindruckend.

Der Reiz der Mitternachtssonne

Am eindrucksvollsten war Tromsö. Im Sommer eine nicht weniger schöne Stadt als im Winter. Wenn auch ohne Polarlichter, versteht sich. Dafür aber mit Mitternachtssonne. Und wer dieses Phänomen einmal erlebt hat, der wird es immer wieder sehen wollen. Jeden Abend fand ich mich vor dem Hotel und wartete gespannt, bis es Mitternacht schlug. Mal allein, mal mit anderen in einer kleinen lokalen Bar. Um 00:30 Uhr musste ich meinen Sitzplatz wechseln, weil mich die Sonne blendete. Es sind die kleinen Dinge, die in Erinnerung bleiben.

Fazit: Auch der Sommer in Norwegen ist magisch

Norwegen im Sommer ist ein absolutes Muss. Ab August werden dann auch die Tage wieder kürzer, die Sonne geht unter und man hat schon echte Dunkelheit in der Nacht. Und wer weiß – mit etwas Glück kann man die Magie der Polarlichter auch im Sommer schon erleben. Probieren Sie es aus!

Ihr Erik Wolk

Wenn Sie nun neugierig geworden sind und Lust auf Norwegen im Winter bekommen haben, dann haben wir hier die passende Reise für Sie:

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Das Alte Land – Apfelbaumplantagen, Reetgedecke Häuser, kleine Städtchen uvm.

Eine Reise ins Alte Land birgt viele schöne kleine Dinge

Was unseren Kollegen Thomas bei einem Besuch im Alten Land überrascht hat und warum es, auch ohne Superlative, eine Reise wert ist
  

Reetgedeckte Bauernhäuser mit Apfelbaumplantagen, pittoreske Städtchen mit viel Fachwerk und kleinen Gassen und natürlich der Deich mit seinen Schafen– wenn ich das Alte Land mit drei Bildern beschreiben müsste, wären es eben diese.

Das Alte Land an der westlichen Elbmündung und so vor den Toren der Hansestadt Hamburg erscheint ein wenig surreal. So plötzlich, so gerade noch an Finkenwerder vorbei, wo Airbus seine Flugzeuge baut und Hamburg mit seiner Größe präsent ist – und schon in einer solchen Idylle? Ja, genau so und plötzlich.

Wo die Zeit stillsteht

Bei meinem ersten Tagesausflug vor vielen Jahren von Hamburg ins Alte Land stand fest, dass ein Tag viel zu wenig war. Ein richtiger Urlaub mit Zeit und Fahrrädern sollte es werden. Habe ich mir damals gesagt. Und im Sommer 2020 sollte es dann genau so kommen. Am Deich, mit einem Reet gedeckten Dach überm Kopf.

Weite, einzelne Häuser, auch Bäume – wie gemacht für schöne Sonnenuntergänge und Lichtstimmungen, die einem das Herz aufgehen lassen. Und davon hatten wir einige sehr schöne, die uns die Ruhe und Erhabenheit dieser Region spüren ließen.

Nördlichste Brauerei

Ein Tag auf dem Land

Meine Empfehlung ist „ein Tag auf dem Land“. Ein herumfahren von Dorf zu Dorf und bummeln durch eben diese. Mit Stopp bei einem der vielen Hofläden, die Saisonales und natürlich Regionales anbieten. Und wo man beim Schnack zwischendurch auch erfährt, wo man unbedingt noch halten sollte. So kamen wir zur Holländerwindmühle Venti Amica und dann vor Ort auch gleich zur kompletten Innenbesichtigung eben dieser.

Eine Tour auf dem Deich gehört ebenso dazu. Denn irgendwie verändert sich von hier oben der Blick. Die Idylle des weiten Alten Landes wird ergänzt um den Blick auf das, was Hamburg und auch die Region einst reich machte – den Handel und den Schiffsbau. Die großen Pötte so nah zu sehen, beeindruckt ungemein.

Was muss … muss

Ein Bummel durch die Gassen Stades, ein Tässchen Tee und ein Stück Apfelkuchen – ja, auch das sollte sich niemand entgehen lassen. Wobei der Kuchen auch auf einem der vielen Obsthöfe mundet. Wo ganz nebenbei noch ein Stückchen vielleicht in Vergessenheit geratenes Wissen zur Lagerfähigkeit unseres wichtigsten Obstes aufgefrischt wird.

Das Alte Land hat uns begeistert. Mit seinen vielen kleinen Dingen. Es gibt keine Superlative hier. Dafür ganz viel Authentizität. Und genau das hat uns so begeistert.

Entdecken auch Sie einen der eher unbekannten, aber dafür umso schöneren Teile unserer Heimat Deutschland. Wo Abstand und Ruhe auch in der Saison Alltag sind.

Ihr Thomas Marx

Wenn Sie nun neugierig geworden sind und Lust auf Ruhe und die kleinen Dinge im Alten Land bekommen haben, dann haben wir hier die passende Reise für Sie:

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Mein Besuch in Nord-Norwegen im Winter

Norwegen im Winterkleid - so schön wie im Sommer?

Bisher war unsere Reiseleiterin Claudia nur im Frühsommer am Polarkreis. Nun wagte sie die Reise nach Nord-Norwegen auch einmal im Winter.
  

Ja, natürlich ist auch der Norden schön. Norwegen zum Beispiel. Als Reiseleiterin und Begleiterin durfte ich dieses Land schon mehrere Male im Frühsommer bereisen. Die Fjorde – von Bergen bis hinauf ans Nordkap, dazwischen die Lofoten, wunderschön! Aber nun soll ich im Januar ins norwegische Tromsö reisen. Mitten im Winter. Da ist es doch die ganze Zeit dunkel und bitterkalt!

Von mit Meerwasser geheizten Bürgersteigen…

Erst einmal vorweg – so kalt ist es gar nicht in Tromsö. Im Winter herrschen dort Temperaturen um die – 5 C °. Verantwortlich dafür ist der Golfstrom. Direkt am Meer gelegen, ungefähr 500 km südlich vor dem Nordkap, profitiert die Stadt also von der „Wärmepumpe“ Nordeuropas. Tromsö beansprucht gleich drei Superlative für sich. Hier findet man: die nördlichste Universität, die nördlichste Brauerei und schließlich die nördlichste Kathedrale der Welt! Na schön, diese drei Superlative kann man auch im Sommer erleben.

Was gibt es denn nun hier im Winter besonderes zu sehen? Das will ich ihnen sagen. Sind sie schon einmal auf Bürgersteigen flaniert, die im Winter mit Meerwasser „geheizt“ werden? Haben sie schon einmal 300 Huskys auf einer einzigen Farm erlebt? Haben sie schon einmal einen Hundeschlitten selbst gelenkt? Oder waren sie schon einmal nahezu auf Augenhöhe mit Orcas, die um diese Jahreszeit neugierig neben dem Boot auftauchen und fröhlich für Freizeitfotografen posieren? Nicht? Dann wird es allerhöchste Zeit, im Winter nach Tromsö zu reisen.

… Polarlichtern …

Von allen Erlebnissen im winterlichen Norden hat mich das Polarlicht am meisten begeistert! Begleitet von einem erfahrenen „Nordlicht-Guide“, haben wir die besten Aussichtspunkte für dieses Spektakel mit dem Bus regelrecht erfahren oder sind mit einem Katamaran hinaus aufs Meer geschippert. Das Polarlicht verzaubert jeden. Und zwar immer wieder aufs Neue. Der Moment, wenn dieses wabernde Farbspektakel in grün, gelb, blau und violett den Himmel regelrecht explodieren lässt. Was für ein mystischer Anblick, wenn sich der Lichterzauber im Mondlicht auf dem Meer widerspiegelt, im Hintergrund die mächtigen Schatten der Lyngenalpen zu sehen sind und die Lichter der Stadt in der Ferne blinken. Das werden sie nie wieder in ihrem Leben vergessen!

… und einer Seilbahn.

Genau so schön ist der Aus- und Anblick, wenn man mit der Seilbahn hinauf auf den Storesteinen fährt, den Hausberg von Tromsö. Er liegt 421 m über dem Meeresspiegel und ungefähr drei Kilometer von der Innenstadt entfernt. Entweder läuft man zu Fuß, über die große Brücke, oder man nimmt den Bus in den Stadtteil Tromsdalen. Hier befindet sich die Talstation der Seilbahn „Fjellheisen“. Ca. 20 Euro zahlt man für die Auf- und Abfahrt und wird mit einem phantastischen Fernblick belohnt. Die Letzte Bahn fährt im Winter um 23 Uhr hinab. Genug Zeit also, um auch von hier oben die Polarlichter gut beobachten zu können.

Alpen und Wintersonne

Ein ganz anderes Farbenspiel kann man beobachten, wenn man morgens durch die die bis zu 1800 Meter hohen Lyngenalpen fährt. In zarten Pastelltönen schummelt sich, hinter blauen Gletschern und umgeben von violettem Morgenlicht, die erste Wintersonne hervor. Ganz Norwegen feiert es, wenn im Januar das erste Mal (seit Anfang November), die Sonne für wenige Minuten am Himmel zu sehen ist. Im Januar beginnt es hier gegen 9 Uhr hell zu werden. Ungefähr zwischen 10 und 14 Uhr kann man von Tageslicht sprechen. Danach wird es rasch wieder dunkel. Ab dem Tag, an dem es die Sonne für einige Minuten schafft über die Berge zu schauen, bleibt es ungefähr jeden Tag 6 Minuten länger hell. Übrigens habe ich seinerzeit in Tromsö das erste Mal in meinem Leben die Mitternachtssonne fotografiert, nun also auch die erste Wintersonne! Und noch ein Geschenk hat uns die Natur hier beschert. Während der Fahrt durch die Lyngenalpen haben wir Elche gesehen. Sie lagerten direkt am Straßenrand, ganz gemütlich und in voller Pracht und Größe.

Für Adrenalin-Junkies

Wovon ich unbedingt noch berichten muss ist das Erlebnis Motorschlittenfahrt! Gut eingepackt in einen Thermoanzug, fährt man im Konvoi und in Begleitung von erfahrenen Guides, direkt hinein in die Polarlandschaft. Durch den Wald, bergauf und bergab und über tief verschneite Ebenen. Immer der Spur des Vordermanns folgend. Nach halber Strecke wechseln Fahrer und Beifahrer die Position. Unterwegs gibt es heißen Tee oder heiße Schokolade zum Aufwärmen und mit einem zünftigen Fischeintopf wird anschließend im Camp der Hunger gestillt.

Was ist denn nun schöner? Winter oder Sommer in Norwegen?

Ob sie es glauben oder nicht, ich liebe den Winter jetzt genauso wie den Sommer! Wie wäre es, wenn sie das nächste Mal einfach mitkommen nach Tromsö? Es gibt noch viel zu entdecken.

Ihre Claudia Stülzebach

Wenn Sie nun neugierig geworden sind und Lust auf Norwegen im Winterkleid bekommen haben, dann haben wir hier die passende Reise für Sie:

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